Danach geht es zu der Party zweier Studienkolleginnen im Norden New Yorks.
Also, einen guten Rutsch und Happy New Year!


Etwas überraschend für Mascha sind wir am 24.12. in eine psychiatrische Klinik gegangen. Das zumindest war der Schauplatz von Equus, dem Aufsehen erregenden Broadway-Theaterstück mit Daniel Radcliffe, dem Harry Potter-Darsteller. Meistens wird in den einschlägigen Medien nur über den kleinen Harry geschrieben, aber das wird dem großen Stück von Peter Shaffer (Autor von Amadeus) nicht gerecht. Daniel Radcliffe ist zwar über geraume Zeit nackt, ebenso wie seine Freundin in Equus. Aber konzeptionell und schauspielerisch war es das Beste, was ich jemals gesehen habe. Die Bühne war ebenso reduziert wie die Kleidung und hält sich nicht groß mit Farben auf. Um ein paar Blöcke herum schaffen es besonders Richard Griffith (Uncle Vernon von den Harry Potter Filmen und Broadway-Ikone, Filme wie The Hitchhiker's Guide to the Galaxy, Sleepy Hollow, Goldeneye, Ghandi) und eben Daniel Radcliffe, im vor und zurück springenden Zeitraffer die Geschichte im wahrsten Sinne des Wortes um die Bühne zu drehen. Das ganze Publikum sprang vor Begeisterung sofort geschlossen auf (am Ende, nicht beim entblößten Daniel Radcliffe) und dann wurde es auf einmal besinnlich. Griffith forderte die überraschten Schauspieler/Zuschauer auf sich hinzusetzen, verteilte ein paar Weihnachtsmützen und fing an, in absoluter Stille, eine lustige Weihnachtsgeschichte zu lesen. Währenddessen hielten sich eines der Pferde(darsteller) und die Equus-Freundin von Radcliffe engumschlungen die Hand, also Entwarnung für alle Mädels. Nur die Fotos der oberen Reihe sind von mir, während der Vorstellung durfte man erstens aus verständlichen Gründen keine Fotos machen. Und zweitens habe ich nur 3x Zoom...

Massenweise Bücher: Nachdem ich mich beruhigt hatte, sind wir zur New York Public Library, einer der bedeutendsten überhaupt. Zu den zahlreichen Vorzügen gehört neben der Guteberg Bibel nicht nur die Wärme im Inneren, sondern insbesondere die Architektur (ebenso im Inneren, das Äußere zeige ich mal nach der Renovierungsverhüllung, daher nur eine alte Postkarte). Viele meiner Mitstudenten lernen im Hauptlesesaal. Ich kann es ihnen nicht verdenken.