Dienstag, 5. Mai 2009

Live-Musik Wochenende

Letztes Wochenende hat sich vor allem in Greenwich Village abgespielt. Abgespielt im wahrsten Sinne des Wortes. Am Freitag ging es mit meinen UN-Kollegen, dem deutschen Delegierten und einer Gruppe LL.M.s in die Bar55, die es beim Alter mit meiner Oma aufnehmen kann (oder umgekehrt). Eine Live-Blues-Bar erster Klasse mit einer dementsprechenden Band, direkt neben dem Stonewall Inn, in dem am Morgen des 28. Juni 1969 der berühmte Stonewall-Aufstand gegen die Polizei-Razzien stattfand. Diesem wichtigen Ereignis der Lesben- und Schwulenbewegung wird jährlich durch die Christopher Street Day Paraden gedacht.



Danach ging es ins Fat Cat, ein paar Häuser weiter an der Christopher Street, zum Billard-Spielen und schließlich in den Union Square Coffee Shop.









Samstag Abend waren wir in einer französisch-österreichisch-deutschen Gruppe zuerst Essen in der berühmten John's Pizzeria, diesmal allerdings nicht in der umgebauten Kirche nahe dem Times Square, sondern im Stammsitz. In dem sich jeder im Holz verewigt. Frisch gestärkt waren wir bereit fürs The Bitter End (nachdem wir zu Michael's und Katia's Geburtstag schon im Happy Ending waren...), den ältesten Live-Rock-Club New Yorks, der schon einiges gesehen hat. Woody Allen, Tracy Chapman, Chick Corea, Miles Davis, Neil Diamond, Bo Diddley, Bob Dylan, Stan Getz, Bill Haley, Norah Jones, Billy Joel, Bette Midler, Van Morrison, Mohammed Ali, Stevie Wonder, Neil Young, ... Geringes Cover, dafür viele Bands. Hier ein kurzer Ausschnitt eines Paper Planes Covers (kennt man aus Slumdog Millionär):



Eine Band war richtig gut mit einer Mischung aus Alternative-Indie-Classic-Hard-Rock-Blues-Rap, genannt All Crazy. Wie passend.

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