Danach ging es auf große Fahrt mit einem Boot und hunderttausenden Fledermäusen, die sich in einer Brücke in Downtown Austin gutgehen lassen. Pünktlich zum Sonnenuntergang gehen die Insektenvernichtsungsmittel auf Beutejagd, was ein riesiges Spektakel darstellt. Zumindest für die Insekten und diejenigen, die nicht mit Fledermäusen am Waldrand aufgewachsen sind. Ich habe mir nicht genau die Futtermenge gemerkt, diese aber umgerechnet: Ich müsste jeden 2. Tag einen Elefanten essen, bzw. die Menge an Stechmücken, die einem Elefanten entspricht.
In der Wartezeit gab es noch eine kleine Stadtrundbootsfahrt, die uns u.a. an einem Gebäude vorbeigeführt hat, das ein Absolvent der Rice University in Houston doch glatt in Form eines Owls, des Maskottchens seiner Uni, gebaut hat.
Der Rest stand bzw. rockte ganz unter dem Zeichen des South by Southwest 2009 (SXSW), einem rieseigen Musikfestival. Austin ist ja auch die restlichen Wochen des Jahres die Welthauptstadt der Livemusik, aber in der 6th Street gibt es nur zwei Sorten Menschen: Musiker, die spielen, und Musiker, die gerade Pause haben und den anderen beim Spielen zuhören. Die Atmosphäre ist ähnlich wie in New Orleans während Mardi Gras... Norah Jones und Amy Winehouse waren diese Jahr leider nicht dabei, am Flughafen beim Rückflug habe ich aber immerhin Kevin Bacon (ja, der hat auch eine Band) gesehen, bzw. seine Riesensonnenbrille.
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