Ich wurde nämlich gerade in Copyright & New Technologies ins Kreuzverhör genommen, weil es um deutsches Urheberrecht und dessen Auswirkungen auf die Bibliotheken ging. Speed Reading bekommt in solchen Situationen eine ganz neue Bedeutung, wenn man die dem zugrundeliegende Presseerklärung der Deutschen Bibliothek nicht gelesen hat. Vielleicht hätte ich doch den hemmer-Kurs dazu besuchen sollen...
Ich poste hier für die, die Mascha's Blog nicht kennen, ihre Einträge zu den letzten Tagen in Houston:
Lutz ist wieder zurück in NY
Vorab: Wir hatten wirklich eine schöne Zeit, sind viel durch die Gegend gelaufen und haben viel von Houston gesehen.
Am Montag war unser "Study Day". Lutz hat nächste Woche Abgabetermin für zwei Essays und musste sich dessen widmen und ich hatte zwei Vorlesungen. Deswegen gab es leider am Montag nichts weiter Spannendes zu berichten, außer dass Lutz sich den Campus, insbesondere das Law Center, angesehen hat und persönlicher Zeuge der hier verbreiteten Rucksäcke auf Rollen wurde.
Am Dienstag war ich vormittags zunächst in der Uni und Lutz hat seinen Krempel bearbeitet. Danach haben wir Downtown unsicher gemacht: Zunächst sind wir durch die Skywalks und Tunnel in Downtown gelaufen, was sehr lustig war, weil wir zum Teil ziemlich herumgeirrt sind, um den nächsten Ein-/Ausgang zu finden. Nachdem wir diesen Unter- und Oberirdischen Teil von Downtown verlassen haben, sind wir vom Toyata-Center (Basketball- und Veranstaltungshalle) über einen kleinen Park mit - hier funktionierenden - Wasserspielen, über das Baseball-Stadion und das "Gerichtszentrum", über die Altstadt bis hin zum Aquarium gelaufen. Im Haupt-Businessbereich hat man dann doch noch einige Ike-Nachwehen gesehen, denn da waren einige Fenster noch mit Holz abgedeckt.
Das Aquarium ist hier nicht nur einfach ein Ort zum Fischchen gucken, sondern umfasst auch weiße Tiger und einen Minivergnügungsmarkt mit einer Bimmelbahn, die durch einen Raum mit Haien fährt. Zum Abschluss haben wir in dem zum Aquarium dazugehörenden Restaurant sehr lecker gegessen. Auf unseren Tisch mussten wir leider ein bißchen warten und dann haben wir zunächst nur einen drinnen bekommen, obwohl wir gerne draußen sitzen wollten. Neben dem schönen Blick war insbesondere die Temperatur der Grund, denn drinnen war es mindestens 15 Grad kälter - da konnte auch die unglaublich leckere Suppe nur wenig gegen ändern. Aber nachdem wir diese gegessen hatten, durften wir nach draußen wechseln, denn wir hatten eine ganz tolle Bedienung, die alle fünf Minuten draußen geguckt hat, ob ein Tisch frei geworden ist. :-)
Heute haben Lutz und ich das Wellness & Recreation Center gestürmt. Nach einer Inspektion der Geräte, die wir auch ein wenig ausprobiert haben, sind wir schwimmen gegangen. Leider konnten wir nicht in den Außenpool gehen, da dieser erst um mittags um 12 Uhr geöffnet hat und da mussten wir leider wieder los, um den Bus Richtung Flughafen auch rechtzeitig zu bekommen. Aber wir haben uns in ein Wellnessbecken gelegt und die - entgegen meiner vorhergehenden Berichte - vorhandene Sauna besucht. Das war wirklich sehr schön und ein schöner Abschluss, bevor wir uns auf den Weg zum Flughafen gemacht haben. Der Inlandsflughafen ist ganz winzig, Verlaufen ist da wirklich nicht möglich.
Jetzt bin ich wieder alleine zu Hause - wenigstens funktioniert mein Fernseher noch und hat das Senden nicht mit Lutz' Abflug wieder aufgegeben. ;-)
Ab morgen beginnt dann leider wieder der Alltag - aber vielleicht fahren wir am Freitag zum Outlet. Das wäre dann nochmal schön. :-)
Ansonsten habe ich mein Ergebnis vom Midterm zurück bekommen und bin eigentlich sehr zufrieden. Das ging dann doch besser als ich gedacht hätte. Da habe ich mich dann sehr gefreut. Immerhin insoweit ein guter juristischer Start. :-)
Museum und Park bei angenehmsten Wetter
Heute haben Lutz und ich einige Kilometer zurück gelegt. Gestartet sind wir mit dem Bus in Richtung Downtown - anders kommt man hier ohne Auto ja sowieso nirgends hin - und haben uns dann Richtung Museumsdistrikt orientiert. Dort haben wir mit einem Mittagessen gestartet, um uns dann in das Museum of Fine Arts Houston zu stürzen.Das war wirklich toll. Bis auf Nolde war nahezu jeder bekannte Maler vertreten. Zugegeben, nicht immer mit den bekanntesten Bildern, aber immerhin. Und der Museumsshop war auch toll. Ich wusste zwar, dass das Museum gut sein sollte, aber wir waren dann trotzdem beide überrascht, was sie alles hatten.
Danach sind wir in den Hermanns Park gegangen und haben zunächst unsere Füße ins Wasser gehalten. Danach sind wir entlang eines Flusses durch den Park gelaufen, um danach in den Zoo zu gehen. Ich bin ja nicht der große Zoo-Fan. Dieser war wirklich sehr schön und umfassend, aber die Käfige auch wahrlich nicht zu groß... . Unser abschließendes Ziel "Rice Village" war nicht so erfolgreich wie erhofft.Mir ist dieses als besonders schön und mit vielen kleinen Kneipen angepriesen worden.
Warum,weiß ich nach heute Abend nicht, aber zumindest haben wir auf dem Rückweg schöne Häuser gesehen. Wir haben uns dann entschieden, doch lieber zu Hause eine Kleinigkeit zu essen und Weinchen zu trinken - und unsere Füße wollten wirklich zur Ruhe kommen. ;-)
Es war sehr schön, wir haben viel gesehen und es war einfach schön ein bißchen Zeit zusammen zu verbingen: Morgen steht leider ein bißchen Lernen an, denn Lutz muss nächste Woche 3 Aufsätze abgeben und ich habe ja nachmittags auch Vorlesung. Danach wollen wir es uns mit Sport noch ein bißchen gut gehen lassen. :-)
Wasserfall ohne Wasser
Da sind Lutz und ich nun über eine Stunde mit dem (verspäteten) Bus durch die Gegend gezuckelt, um den Wasserfall zu sehen - und dann war kein Wasser da. Eine der verschiedenen Ike-Auswirkungen... . Wir sollten am Abend sehen, dass das Wasser für Wasserspiele generell zur Zeit nicht zur Verfügung steht.
Nichts desto trotz hatten wir einen sehr schönen Tag. Da wir bereits in der Galeriaebene waren, haben wir uns noch eine der größten Shoppingmalls des Landes angesehen, das Shopping als solches aber wirklich sehr gering gehalten. Ich kenne ja nur zwei von diesen Shoppingmalls hier, aber beide haben eine riesige Eisbahn, wo immer eine Menge los ist.
Heute Abend hat Latania erst Lutz und mich und dann Tricia abgeholt und wir sind nach Sugarland (ein Stadtteil von Houston) zu einem Chinesen gefahren. Sugarland ist ein ganz neuer Stadtteil (ca. 5 Jahre alt) und hat einen ganz niedlichen kleinen Stadtkern. Da das Restaurant so unglaublich beliebt ist, mussten wir eine Stunde warten und haben die Zeit genutzt uns das alles ein wenig anzusehen. Das Essen war ganz toll. Lutz und ich sind uns einig, dass wir noch nie so gut chinesisch gegessen haben. Das war wirklich ultra lecker. Ein kleiner süßer Nachtisch noch hinten dran... . Sehr fein!
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