Sonntag, 5. Oktober 2008

St. John the Divine - Segnung der Tiere

In St. John the Divine fand heute morgen die Segnung der Tiere statt, zu Ehren des heiligen Franz von Assisi. Die Kathedrale ist die größte der Welt, hat einen Altar von Keith Haring und wurde 1892 begonnen zu bauen. Dann sind einige Sachen dazwischen gekommen, z.B. zwei Weltkriege und ein großes Feuer 2001. Jedenfalls ist sie immer noch nicht fertig.

Das hindert sie aber nicht daran, eine große Tiersegnung anzusetzen, zu der jeder seine Tiere mitbringen kann. Viele der Besucher haben tatsächlich jemanden zu diesem Volksfest mitgebracht - z.B. das Frauchen (1. Bild). In solch tierisch gutem Klima werden natürlich auch schnell Freundschaften geschlossen, ob nun mit richtigen Tough Guys (2. Bild) oder knuffigen Plüschtieren (3. Bild):








Andere wiederum, wie das American Museum of Natural History (bekannt auch aus dem Film "Nachts im Museum"), haben gleich ein ganzes Moveable Museum mitgebracht. Natürlich wie vieles in New York sponsored von dem traditionell nicht armen Bürgermeister "wählt-mich-für-eine-3.-Amtsperiode-trotz-Beschränkung-auf-2" Bloomberg.

Vor ein paar Jahren war auch ein Elefant dabei, nach den Türen der Kathedrale zu urteilen war das schon 1892 geplant. Zur Feier selbst kam ich leider nicht hinein, da hätte ich mich gestern direkt nach der Carnegie Hall anstellen müssen. Draußen warteten alle - von der Schildkröte bis zum Kamel - brav in einer Reihe und nach der Segnung ging es ihnen bestimmt auch viel besser. Der eine Hund mit drei Beinen hatte aber danach immer noch nicht mehr.






Es ging aber nicht nur sakral zu, manch einer hatte ganz profane Dinge zu erledigen (im 1. Bild) oder spuckte gar (nicht im 2. Bild). Andere, sogar ein Affe, verhielten sich unauffällig, soweit man das bei Tieren in einer Kathedrale sagen kann (im 3. Bild). Zum Glück kann man auf den Bildern nicht den Geruch sehen:







Sehen kann man auf den Bildern dafür recht gut die charakteristischen Merkmale der größten Kathedralen. Sie sind recht groß:







Nach diesem Spektakel habe ich noch kurz bei der benachbarten Columbia University vorbeigeschaut, an der auch Obama studiert hat. In Brooklyn könnte ich da allerdings nicht wohnen, da käme ich vor lauter U-Bahn-Fahren nicht zum studieren.

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