Nachdem Mascha und ich beim Afrika-Festival in Würzburg keine Karten für Angélique Kidjo bekommen haben, war ich diesmal erfolgreich für die Zankel Hall, die kleinere Konzerthalle der Carnegie Hall. Kidjo bietet das momentan Beste an Weltmusik, mit Einflüssen aus Jazz, R&B, Blues, Jazz, Latin und traditioneller, afrikanischer Musik. Tatsächlich wurde der Begriff Weltmusik wegen ihr erfunden. Sie ist eine Mischung aus Miriam Makeba, Jimi Hendrix, Bob Marley, Aretha Franklin und Herbie Hancock. Leider hat sie aus ihrem Album Djin Djin gerade das 5-Sterne-Cover Lonlon von Ravel's Bolero ausgelassen, aber ansonsten war das Konzert phänomenal. Nachdem alles sehr zurückhaltend begonnen hat - der Schlagzeuger hatte sogar zum ersten Mal Schuhe an (laut Kidjo weil seine Freundin im Publikum saß) - tanzten nicht nur alle im Publikum vor der Bühen, sondern schließlich auch auf der Bühne selbst, während Kidjo durch Publikum rannte.
Beim Marathon morgen hätte keine(r) auch nur die leiseste Chance (v.a., wenn sie obendrein die Pasta von gegenüber ist, s. rechts). Sie singt in 4 Sprachen (wir zum Schluss auch), hat eine Zeit lang Jura studiert (me too) und ist UNESCO-Botschafterin. Außerdem: Wenn Hasan Salihamidžić mit dem Finger in der Steckdose schläft, dann findet Ihr Angélique Kidjo nachts im Kernreaktor baden. Tatsächlich schläft sie aber inzwischen in Brooklyn, für das der Begriff Multikulti erfunden wurde. Quote von Kidjo: Wenn jemand eine Bombe in Brooklyn zündet, sind die Hälfte der New Yorker Musiker tot. Und ich.Ich hatte leider nur mein Handy für Aufnahmen mit, weil ich eigentlich beide Hände frei haben wollte. Trotzdem ein kleiner Eindruck:
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