
Viel erklären muss ich wohl nicht zu 9/11... An eben jenem Tag, nur 7 Jahre später, habe ich mir nochmal den Dokumentarfilm "9/11" als Angebot meiner Uni angeschaut. Ein Professor meiner Uni war daran beteiligt.

Den Film zweier französischer Kameraleute, der der mit Abstand beeindruckendste aller 9/11-Filme ist, habe ich hier viel eindrucksvoller erlebt, waren doch persönlich Betroffene mit ihm Raum und die Stimmung dementsprechend. Ich kann ich nur jedem empfehlen, der einmal ein (von brennenden Menschen bereinigtes) Bild von damals bekommen möchte. Die zwei hätten direkt Lotto spielen sollen. Vielleicht auch als Gruppentipp mit den Feuerwehrleuten.

Besser war die Stimmung auch nicht an Ground Zero, an den ich danach gefahren bin. Man sieht immer noch Fragezeichen in den Gesichtern (noch mehr als im Bild rechts). Wenn man zwischen all diesen Leuten steht (und das sind unglaublich viele), die um ihre Angehörigen trauern, nimmt einen das doch etwas mit.

Zumindest mehr als 343 Mal zu hören, dass 15 Firefighter bei dem Angriff starben (oder umgekehrt). Das hat der Führer des Sightseeing-Buses am Sonntag geschafft, mit dem Simone und ich uns einen Überblick über NYC verschafft haben (Simone hat mit Mascha in der gleichen Kanzlei während der Anwaltsstation gearbeitet - da sie dort inzwischen wieder arbeitet, scheint es ihr genauso gut gefallen zu haben wie Mascha - nicht aber so gut, dass sie nicht die Arbeit unterbrechen würde für 2 Wochen Business English im Empire State Building). Anschließend waren wir noch auf der 5th Avenue unterwegs, Richtung Grand Central und Bryant Park (für Euch zwei alte Bekannte).
Auf den Weg zum Treffpunkt am kam ich noch an "Broadway on Broadway" vorbei. Einmal jährlich treten die Broadway-Stars aller Musicals am Times Square auf, um einen kurzen (und kostenlosen) Ausschnitt der Shows zu zeigen. Beeindruckend.


Fast so beeindruckend, wie die kleine Kirche, die das älteste Gebäude Manhattans in durchgehender Nutzung ist, das große Feuer von 1776 überstand, Ort der Amtseinführung von George Washington war und direkt neben Ground Zero 9/11 überlebt hat. Nun aber ein paar Fotos vom "Tribute in Lights", mit deren Leuchtstrahlern an die zwei Zwillingstürme erinnert wird. Nur einmal im Jahr. Nur hier, nur jetzt und zum Anklicken:





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