Dienstag, 16. September 2008

San Gennaro Fest

Nach einem harten Tag habe ich beschlossen, mir noch ein Abendessen auf dem größten und ältesten religiösen Fest im italienischen Teil von New York, eine u-Bahn-Station Richtung Manhattan, verdient zu haben. Los ging es in Richtung Little Italy, ausgestiegen bin ich aber zunächst mit 200 Chinesen. Chinatown liegt nämlich direkt nebenan und droht Little Italy zu unterwandern. Also bin ich erst noch durch Chinatown gebummelt. Die Wall of Democracy, auf der Zeitungsausschnitte über die Menschenrechtssituation in China aufgehängt wurden, scheint aber abgeschafft worden zu sein... Der Tempel mit den über 100 goldenen Buddhas hatte auch schon zu.

Also weiter in Richtung Pizzageruch. Ich wollte eigentlich nur kurz was Essen, das Ganze zog sich aber kilometerlang. Gegessen habe ich dann eine sehr gute Pizza und zwei Dinge, die ich noch nie gegessen habe und deren Namen ich auch nie behalten und dementsprechend Euch auch nie erzählen werde. War übrigens super-lecker. Das Dings. Und das andere.

Alles zu Ehren von dem Schutzpatron der Stadt Neapel. Und angeblich zu Gunsten der organisierten Kriminalität, die örtlichen Staatsanwälte gehen von einer Ausrichtung durch die Mafia aus. 81 Mal nun schon. Mit Prozession. Mit 1.000.000 Besucher! Und einem Opernsänger.










Einen Opernsänger habe ich danach auch in der Subway-Station am Union Square gesehen. Mitten in der Nacht stehen 100 Leute in der U-Bahn und hören gebannt einem Opernsänger zu. Die U-Bahn ist eben doch die Oper des kleinen Mannes. Naja, und meine auch.

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