New York wird immer als Melting Pot bezeichnet, in dem jede Nation Ihren Platz hat und ein bunter Mix entsteht. Das gilt auch für meinen LL.M.-Jahrgang. 55 Studenten aus 27 Ländern haben mit mir angefangen. Von Himalaya-Besteigern zur Miss Universe, die inzwischen an der Wall Street arbeitet, von Supreme Court Richtern zu Professoren, von Mitarbeitern am Fritzl-Fall in Österreich zu einer Pole Dancerin, die das aber nur als "Work-Out" betreibt. Ne, klar. Eine Schauspielerin ist genauso dabei wie ein muskelbepackter Jurist der Major League Baseball.
Interessant ist auch die unterschiedliche Kultur, was das Verhalten bei Fragen angeht. Während manche Nationen eisern schweigen, melden sich andere brav, asiatisch geprägte Studenten tendieren eher zu wildem Durcheinanderrufen, sobald die Frage zur Hälfte gestellt wurde.
Sonntag, 7. September 2008
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