Montag, 1. September 2008

US (Beach) Open #2

Heute hat mich der Long Beach gerufen und ich bin natürlich in Richtung Hamptons gefolgt. Um zu lernen. Zwar wurde hier im Gegensatz zu Coney Island nicht der Hot Dog erfunden (schon gar nicht von einem Deutschen), auch wird nicht auf Menschen geschossen (Shoot the Freak), dafür aber mit Bällen. Die nationalen Meisterschaften im Beachtennis (sic!) fanden gerade statt. D.h., eine Rockband spielte neben dem Platz, ein Tennisballmaskottchen rannte über den Platz und Cheerleader tanzten auf dem Platz. Einen Ball durfte ich als Souvenir mit nach Hause nehmen, die wurden ins Publikum geschossen. Wie schön.

Auch sonst hat Long Beach einiges zu bieten, eben das übliche an Stränden:

1. Weihnachtsmänner,


2. Schatzsucher,


3. Max. 3m-Wellen (perfektes Bodyboarden),


4. Blondinen (perfekter Body),



5. Voyeure, die anderen beim Fotografieren beobachten.



Außerdem habe ich noch einiges gelernt, wenn auch anders als gedacht.

1. Warum sich Amis und ihre Häuser so vor Hurrikans fürchten.


Für die zweite Sache muss ich etwas ausholen. Im Zug hat sich ein Paar aus der Upper East Side zu mir gesetzt. Die Frau war mir gleich sympathisch (hatte ein Rückenproblem). Sie ist in einem Fast-Food-Restaurant, dass ich hier lieber nicht nennen sollte (aber weiter unten), auf frisch geputztem Boden ausgerutscht und auf den Rücken gefallen. Jetzt hat ihr Anwalt die Sache in die Hand genommen und besagte Kette bis ins (Rücken-)Mark getroffen, da sie das vorgeschriebene gelbe Warnschild nicht aufgestellt hatten. Das erste Vergleichsangebot der Firma liegt bei über einer Million Dollar, nur an Schmerzensgeld... Der Anwalt bekommt 1/3.

2. Anwalt müsste man sein oder
3. zumindest im richtigen Moment hinfallen.
4. Kentucky Fried Chicken ist doch nicht so ein Drecksladen, wie ich dachte.

1 Kommentar:

Mascha hat gesagt…

Aber bitte nimm das trotzdem nicht zum Anlass dich bei KFC oder einem sonstigen Fastfood-Restaurant mal fallen zu lassen, auch wenn es nass ist und das gelbe Schild fehlt... . Das erklärt übrigens, warum hier am Uni-Center auf den Treppen (die im Freien sind) auch bei strahlensten Sonnenschein innerhalb der letzten Tage und nicht einen Hauch von Feuchtigkeit auf dem Boden, diese blöden gelben Schilder im Weg rum stehen. Da hat wohl jemand Angst!

Und das mit den Holzhäusern und der Angst vor Hurrikans kann ich nur bestätigen. Mein Nachbarwohnheim besteht nur aus Holz und steht auch noch auf (relativ dünnen) Holzstelzen. Pedro und die Russinnen haben sich im Falle eines zu starken Windes schon für morgen angekündigt. Dann lieber in einem überteuerten Wohnheim aus Steinen. ;-)

Mascha